Chat, Workflow und Agent unterscheiden
Ein Chat beantwortet zunächst eine Eingabe. Ein Workflow folgt einem festgelegten Ablauf. Ein Agent kann innerhalb seines Rahmens selbst entscheiden, welcher nächste Schritt sinnvoll ist. In der Praxis verbinden gute Anwendungen diese Formen: feste Regeln für kritische Schritte, flexible Unterstützung für Recherche und Entwürfe.
Mehr Autonomie ist nicht automatisch besser. Ein einfacher Prozess mit drei bekannten Schritten braucht oft keinen frei planenden Agenten. Der Handlungsspielraum sollte zum Risiko und zur Prüfbarkeit passen.
Beispiel: eine Kundenanfrage vorbereiten
Ein Agent liest eine freigegebene Anfrage, sucht passende Vertrags- und Wissensstellen und erstellt einen Antwortentwurf. Fehlt eine belastbare Quelle, markiert er die offene Frage. Ein anschließender Versand ist eine eigenständige Aktion, für die die konfigurierten Freigaben gelten.
In AI Link nutzen Agenten den gemeinsamen Arbeitsplatz mit Chat, Firmenwissen und angebundenen Werkzeugen. Das verbindet Recherche und Entwürfe mit bestehenden Abläufen. Die Beispielszenen zeigen Anwendungen mit fiktiven Daten.
Vier Grenzen für einen guten Auftrag
Ein brauchbarer Auftrag beschreibt nicht nur das Ziel. Er legt auch fest, was gelesen oder verändert werden darf, wann eine Person übernehmen muss und wie ein Ergebnis überprüft wird. Zeit- und Kostenlimits helfen, unklare Aufgaben rechtzeitig zu stoppen.
- Ziel: Welches Ergebnis wird erwartet?
- Zugriff: Welche Quellen und Werkzeuge sind erlaubt?
- Freigabe: Welche Aktionen brauchen eine Entscheidung?
- Abbruch: Wann stoppen und rückfragen?
Quellen & Vertiefung
Originalpublikationen, Herstellerdokumentation und weiterführende Informationen zu den erläuterten Begriffen und Zahlen.