Was sind personenbezogene Daten?
PII steht für Personally Identifiable Information. Gemeint sind Informationen, die eine Person direkt oder zusammen mit weiteren Angaben erkennbar machen. Eine E-Mail-Adresse ist ein naheliegendes Beispiel; eine seltene Funktion in einem kleinen Team kann ebenfalls identifizieren.
Nicht jede vertrauliche Information ist PII. Produktpläne, Margen oder Quellcode können Geschäftsgeheimnisse enthalten, ohne dass eine Person genannt wird. Deshalb ergänzt eine Datenrichtlinie die automatische Erkennung.
Erkennen, ersetzen, kontrolliert zuordnen
AI Links Schutzpfad nutzt Muster und sprachbasierte Erkennung, unter anderem mit Presidio, um personenbezogene Angaben zu finden. Erkannte Stellen werden für die externe Verarbeitung durch Platzhalter ersetzt. Die geschützte Zuordnung erlaubt, Ergebnisse anschließend wieder in den richtigen Zusammenhang zu setzen.
Wo eine Rückzuordnung möglich bleibt, handelt es sich grundsätzlich um Pseudonymisierung; die DSGVO bleibt relevant. Echte Anonymisierung setzt voraus, dass eine Person auch mit vernünftigerweise verfügbarem Zusatzwissen nicht mehr identifizierbar ist.
Grenzen bewusst einplanen
Kein Erkennungsverfahren findet zuverlässig jede sensible Angabe. Schreibfehler, ungewöhnliche Namen, Bilder und indirekte Hinweise sind anspruchsvoll. AI Link berücksichtigt zusätzlich die freigegebenen Anbieter und den Vertrauensbereich einer Route. Schutzpfade sollen bei einem Ausfall der Erkennung blockieren; bewusst konfigurierte Ausnahmen müssen separat bewertet werden.
Die Demo veranschaulicht das Prinzip mit einfachen Regeln im Browser. Sie ist kein Test der produktiven Erkennungsqualität. Für einen Pilotbetrieb sind repräsentative, freigegebene Testfälle und die Prüfung übersehener Angaben wesentlich.
Quellen & Vertiefung
Originalpublikationen, Herstellerdokumentation und weiterführende Informationen zu den erläuterten Begriffen und Zahlen.