Rollenbezogen statt für alle gleich
Die EU nennt KI-Kompetenz seit Februar 2025 als anwendbares Thema im AI Act. Welche Maßnahmen angemessen sind, hängt unter anderem von Kenntnissen, Erfahrung und Einsatzkontext ab. Daraus folgt keine pauschale Pflicht zu einem bestimmten Kurs oder Zertifikat.
Schulungen wirken besonders gut mit Beispielen aus dem tatsächlichen Einsatz. Eine Besprechungszusammenfassung erfordert andere Kenntnisse als die Prüfung von KI-Ausgaben für personalbezogene Entscheidungen. Aufgaben und Risiken bestimmen deshalb die Lerninhalte.
Vier Themen für die erste Lernrunde
Freigegebene Beispiele aus dem Arbeitsalltag machen typische Fehler verständlich. Übungen zu Quellenprüfung, fehlenden Informationen und zulässigen Datenarten bauen praktische Kompetenz auf. Dazu gehört auch die Unterscheidung zwischen einem Entwurf und einer freigegebenen Aktion.
- Was ein Sprachmodell kann und wo es irrt
- Welche Daten in welches Werkzeug dürfen
- Wie Quellen und Zahlen überprüft werden
- Wann eine Person übernehmen oder stoppen muss
Lernen im Betrieb sichtbar machen
Haltet Lernziele, behandelte Beispiele und Zuständigkeiten fest. Wiederholt Übungen, wenn neue Funktionen oder neue Datenarten hinzukommen. In AI Link lassen sich vereinbarte Arbeitsweisen im Teamwissen festhalten; ein gemeinsames Dokument ersetzt allerdings nicht das praktische Üben.
Quellen & Vertiefung
Originalpublikationen, Herstellerdokumentation und weiterführende Informationen zu den erläuterten Begriffen und Zahlen.